Für Presse, Vereine, Schulen und alle, die mitmachen

Medien

Hier findet ihr alles, um über Würde wahren zu berichten und die Botschaft weiterzutragen: Pressetexte und Bilder, Material zum Herunterladen und Bilder für eure eigenen Kanäle. Alles kostenlos.

Für Medien und Journalisten

Über Not berichten, ohne Menschen vorzuführen.

Ein Foto ist schnell gemacht. Ein Schlafplatz, ein Hauseingang, ein Gesicht im Licht der Straßenlaterne. Für Sie ist es ein Motiv. Für den Menschen darauf kann es alles verändern.

Denn ein Bild zeigt mehr als Elend. Es zeigt, wo jemand schläft und wo man ihn findet. Und nicht jeder, der es sieht, meint es gut: der, dem er Geld schuldet, der, vor dem er geflohen ist, der, der einfach nur Gewalt sucht. Menschen auf der Straße wurden geschlagen, bestohlen, angezündet. Manchmal reicht ein einziges Bild, um sie wiederzufinden.

Eine ausgeschaltete Fernsehkamera auf einem Stativ auf einem leeren Gehweg am Abend

Ihr eigener Anspruch

Der Pressekodex und die Programmgrundsätze der Sender verpflichten zur Achtung der Menschenwürde und warnen vor unangemessen sensationeller Darstellung. Wir fordern nichts Neues. Wir bitten nur darum, diesen Anspruch auch dort ernst zu nehmen, wo sich niemand beschweren kann.

So geht es besser

  • Hände statt Gesichter
  • Gegenstände, die eine Geschichte erzählen
  • Stimmen ohne Bild, anonymisiert
  • Illustrationen statt Fotos
  • Die Helfenden zeigen, nicht die Hilflosen
  • Nie Orte, Schlafplätze oder Wege

Wir unterstützen Sie

Seit elf Jahren sind wir auf der Straße unterwegs. Wir stehen für Hintergrundgespräche zur Verfügung, teilen unsere Erfahrungen und helfen Ihnen, eine starke Geschichte zu erzählen, ohne dass dafür ein Mensch bloßgestellt wird.

Wir haben lieber auf Fernsehberichte verzichtet, als Menschen vor die Kamera zu stellen, die nicht gefragt wurden.

Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf. Es gibt Redaktionen, denen Erfahrung mehr bedeutet als die schnelle Sensation. Denn ein Bild ist nach der Sendung nicht vorbei. Die Tochter sieht es. Die Freunde sehen es. Und selbst wenn sich das Leben irgendwann wieder fügt, mit einer Wohnung, einer Arbeit, einem neuen Anfang: Das Bild bleibt. Es wartet auf den Moment, in dem jemand fragt: Bist du das nicht?

UNSICHTBAR e.V.
Bilderpool

Bilder, die erzählen, ohne bloßzustellen.

Wer über Armut und Obdachlosigkeit berichten will, braucht Bilder. Aber keine von Menschen, die sich nicht wehren können. Darum stellen wir diese Bilder kostenlos zur Verfügung: für Redaktionen, Vereine, Schulen, Blogs und Social Media.

KostenlosFrei verwendbarKein Mensch in Not zu sehen
Alle 30 Bilder ansehen und herunterladen

Alle Bilder sind mit künstlicher Intelligenz erstellt und zeigen keine realen Personen oder Orte. Ihr dürft sie frei verwenden, auch bearbeitet und zugeschnitten. Wir freuen uns über den Hinweis: Bild: Würde wahren / UNSICHTBAR e.V. Bitte verwendet die Bilder nicht in einem Zusammenhang, der Menschen in Not herabsetzt oder vorführt.

Für die Presse

Fertige Pressetexte zum Übernehmen

Drei Fassungen in unterschiedlicher Länge. Ihr dürft sie frei verwenden, kürzen und anpassen. Für Rückfragen und Hintergrundgespräche sind wir gern da.

Pressetexte öffnen (kurz, mittel, lang)
Elend ist kein Content: Regierungspräsident übernimmt Schirmherrschaft für Kampagne „Würde wahren“ Ennepetal/Hagen. Der Verein UNSICHTBAR e.V. ruft mit der Kampagne „Würde wahren“ dazu auf, Menschen in Not nicht zu fotografieren oder zu filmen. Der Verein spricht dabei offen über eigene Fehler: Auch er hat früher Menschen in Not fotografiert und daraus gelernt. Solche Bilder verletzen die Würde der Betroffenen und können sie in Gefahr bringen, weil sie zeigen, wo jemand schläft. Schirmherr der Kampagne ist Heinrich Böckelühr, Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg. Auf wuerde-wahren.de finden Interessierte drei Fragen für den Moment vor dem Foto, einen Würde-Kodex für Helfende und einen kostenlosen Bilderpool für Redaktionen und Vereine. Pressekontakt: UNSICHTBAR e.V., Holger Brandenburg, holger.brandenburg@unsichtbar-ev.de
Material

Damit die Botschaft dort ankommt, wo Menschen hinsehen.

Plakate für Schulflure und Vereinsheime, Flyer zum Mitnehmen, Aufkleber für den öffentlichen Raum. Für Schulen, Vereine, Einrichtungen und alle, die mithelfen wollen, dass aus Zuschauern Menschen werden, die hinsehen.

Würde-wahren-Plakat an der Wand eines Schulflurs
PlakateFür Schulen, Vereine und öffentliche Einrichtungen
Stapel Würde-wahren-Flyer auf einem Holztisch
FlyerKompakt zum Mitnehmen und Weitergeben
Runder Würde-wahren-Aufkleber an einem Laternenmast
AufkleberEin kleines Zeichen mit großer Wirkung
Downloadbereich Plakate, Flyer und Aufkleber, kostenlos und druckfertig
Variante:

Die QR-Codes bleiben in beiden Varianten dunkel auf hellem Feld, damit jedes Handy sie lesen kann. Alle Dateien sind PDFs mit 3 mm Beschnitt und Druckfarben. Einfach herunterladen und an deine Druckerei geben.

Vorträge

Vorträge, die bleiben

Über Würde, Obdachlosigkeit, Armut und Einsamkeit. Ungeschminkt, ehrlich und unbequem, wo es wehtut. Für Schulen, Vereine, Unternehmen und Einrichtungen.

Mehr über unsere Vorträge

Es beginnt meistens leise. Mit einem Bild auf einem Handy. Ein Mann in einem Hauseingang. Eine Frau auf einer Bank. Ein Schlafsack im Regen. Jemand hat draufgehalten. Jemand hat es geteilt. Und irgendwo hat jemand darüber gelacht.

Wir waren dort, wo solche Bilder entstehen. Nachts, auf der Straße, direkt neben dem Menschen, der darauf zu sehen ist. Oft kennen wir seinen Namen. Wir haben gesehen, was es mit einem Menschen macht, wenn sein Elend zum Video wird.

Genau davon erzählen wir. Ungeschminkt. Ohne Folien voller Zahlen, ohne erhobenen Zeigefinger. Wir sprechen über Obdachlosigkeit, Armut und Einsamkeit. Über Gaffen und Filmen. Über Scham. Über Würde. Und darüber, was jeder Einzelne tun kann, statt draufzuhalten. Ehrlich. Laut, wo es laut sein muss. Unbequem, wo es wehtut.

Unsere Vorträge sind kein Unterricht. Sie sind ein Perspektivwechsel. Für Schulklassen, Vereine, Unternehmen, Einrichtungen und alle, die nicht länger wegsehen wollen. Wer uns zugehört hat, schaut danach anders auf die Straße. Und anders auf sein Handy.

Am Ende wird es im Raum meistens wieder still. Und dann bleibt eine einzige Frage stehen: Was hätte ich getan?

Wenn ihr diese Frage auch in eure Schule, euren Verein oder euer Team holen möchtet, schreibt uns. Wir kommen gern zu euch. Ehrenamtlich, ehrlich und mit offenem Herzen.

Vortrag anfragen

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Wann du es nutzt – und wann nicht
  • Nur unter Beiträgen, auf denen Menschen in Not oder ihre Schlafplätze erkennbar gezeigt werden.
  • Nicht zum Ärgern, nicht zum Anprangern, keine Beschimpfungen dazu.
  • Nicht unter Beiträgen von Menschen, die selbst betroffen sind.

UNSICHTBAR e.V. distanziert sich von jeder Nutzung dieses Bildes, die Menschen beleidigt, anprangert oder bloßstellt oder nicht im Sinne der Kampagne erfolgt. Das Bild dient nicht der Werbung für die Kampagne, sondern ausschließlich als Reaktion auf Beiträge, in denen Menschen in Not oder ihre Schlafplätze erkennbar gezeigt werden.

Links und rechts: Beispiele, mit KI erstellt. Keine echten Menschen.
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